Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) begrüßt die Entscheidung der Landesregierung zur Kiesentnahme und -verwertung am Oberrhein
(Ostfildern - 24. März 2010) - Ungefähr die Hälfte des bei Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz ausgehobenen Oberrhein-Kieses soll als so genannte Geschiebezugabe unterhalb der Staustufe Iffezheim verwendet werden. Dies gaben Ministerpräsident Stefan Mappus und Umweltministerin Tanja Gönner am 23. März bei einer Regierungspressekonferenz bekannt. Grundlage für die Entscheidung ist die Stellungnahme des Landesrechnungshofs zu einem Vorschlag des Bundes. Über den Vertrag werde in der kommenden Woche das Kabinett beschließen, so Mappus.
Die bei der Auskiesung anfallenden Restmengen an Kies werden gemäß des Vorschlags des Bundes auf dem freien Markt verwertet. Die Förderung und Verwertung dieser weiteren 16 Auskiesungsbereiche werden als einzelne Baumaßnahmen ausgeschrieben.
Der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) unterstützt diese Entscheidung. Durch das vorgesehene Verfahren erhielten auch mittelständische regionale Unternehmen die Möglichkeit, sich an der Ausschreibung zu beteiligen, so ISTE-Präsident Hans-Martin Peter.
