Baustoffe aus dem Land – für das Land!

Baden-Württemberg ein rohstoffreiches Land. Vor allem bei den Baumassenrohstoffen (Steine und Erden) kann sich das Land fast zu 100 Prozent selbst versorgen. An ungefähr 500 Standorten werden hier jährlich ca. 90 Mio. Tonnen Gesteinsrohstoffe abgebaut. 

 

Regional und dezentral!

Die Rohstoffgewinnung erfolgt dort, wo die Rohstoffe gebraucht werden. Deshalb sind wir die Branche mit den kürzesten Transportwegen! Beispielsweise hinterlassen Naturwerksteine aus Baden-Württemberg einen um das hundertfach geringeren ökologischen Fußabdruck als Konkurrenzprodukte aus Übersee (siehe Grafik rechts).

 

Vielseitige Berufsbilder und sichere Arbeitsplätze 

Die Steine- und Erdenindustrie Baden-Württembergs beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter:innen: Baggerfahrer:innen, Sprengmeister:innen, Anlagentechniker:innen, Mechatroniker:innen, Baustoffprüfer:innen, Geowissenschaftler:innen, Verfahrensingenieure:innen. Die meist mittelständisch geprägten Unternehmen bieten neben abwechslungsreichen Tätigkeiten sichere Arbeitsplätze und Entlohnung nach einem einheitlichen Tarifvertrag.

Gemeinsame Erklärung zur nachhaltigen Rohstoffnutzung

Gelebte Nachhaltigkeit!

Auch wenn gerade einmal 0,15 Prozent der Landesfläche vorübergehend für die Rohstoffgewinnung in Anspruch genommen werden – die Betreiber von Steinbrüchen, Baggerseen und Kiesgruben stehen in der Verantwortung und sorgen dafür, dass nach dem Abbau Äcker, Wiesen und Wälder, wertvolle Biotope oder Freizeitparadiese entstehen. Nachzulesen ist dies in der „Gemeinsamen Erklärung zur nachhaltigen Rohstoffnutzung“ von NABU, ISTE und IG BAU.

 

Rohstoffe für heute, morgen und übermorgen

Auch wenn die Schonung natürlicher Ressourcen durch Recycling-Baustoffe ein erklärtes Ziel der Bauwirtschaft ist, werden auch in Zukunft die Rohstoffvorkommen des Landes eine wichtige Rolle spielen. Die Erkundung, Ausweisung und Beschreibung der abbauwürdigen Rohstoffvorkommen ist

Aufgabe der staatlichen Geologischen Dienste der Bundesländer, in Baden-Württemberg des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) am Regierungspräsidium Freiburg. Um auch in Zukunft eine (dezentrale) Rohstoffversorgung in Baden-Württemberg gewährleisten zu können, ist eine nachhaltige Sicherung der Rohstoffvorkommen eine wichtige Voraussetzung. Diese darf sich nicht nur am derzeitigen Bedarf orientieren, sondern sollte alle wichtigen Lagerstätten flächenhaft schützen.