GeoMobil – Geologie erleben, Artenvielfalt entdecken 
in Steinbrüchen, in Kiesgruben, an Baggerseen …

Das GeoMobil ist ein PKW-Anhänger, der an den bekannten GeoKoffer und die GeoBox des Industrieverbandes Steine und Erden e.V. anknüpft. Es beinhaltet zum Beispiel eine Drehwand zur spielerischen Veranschaulichung von Themen rund um die Rohstoffgewinnung, -verwendung und Recycling. Zusätzlich werden durch vielfältiges, umweltdidaktisches Anschauungsmaterial weitere Themen wie Geologie, Biodiversität und Bautechnik mit aufgegriffen. Natürlich ist auch der GeoKoffer mit an Bord.

Das GeoMobil spricht verschiedenste Zielgruppen an – bei öffentlichen Veranstaltungen, bei Tagen der offenen Tür unserer Mitgliedsunternehmen oder beim spannenden Geographie-Unterricht vor Ort in unseren Rohstoffgewinnungsstätten. Mit wenigen Handgriffen wird dabei aus dem ISTE-GeoMobil ein KiWi-GeoMobil – und umgekehrt.

Sie können das GeoMobil für Ihre Veranstaltung mieten. Fragen zum GeoMobil und seinen didaktischen Inhalten sowie Miet-Konditionen beantwortet Ihnen gerne Karina von Ostrowski unter Tel. 0711 32732-129 oder per E-Mail.


Das GeoMobil im Einsatz

27.8.2021 Der 2. GeoMobil-Einsatz auf der Landesgartenschau in Überlingen mit Werkbund-Exkursion

Architekten-Nachmittag rund um Naturwerksteine

In diesem Jahr dürften mehr Anhänger auf den Straßen um den Bodensee unterwegs sein als je zuvor. Schuld daran dürften Corona sein und der Run auf Wohnwagen. Auch der ISTE war Ende August mit einem Anhänger unterwegs. Der fiel allerdings auf, weil er nicht weiß war, sondern eher bunt und vollgestopft mit Informationen rund um das Thema „Steine“. Schon zum zweiten Mal rollte das Geomobil als Wissenskiste auf Rädern auf die Landesgartenschau in Überlingen. Diesmal wandte man sich an ein spezielles Publikum: an Architektinnen und Architekten.

„Irgendwie kam hier zusammen, was zusammengehört“, sagt ISTE-Referentin Franziska Hauff, die dieses ungewöhnliche Event zusammen mit ihrer Kollegin Dr. Dagmar Kesten organisiert und begleitet hatte. Im Mittelpunkt dieses Tages stand nämlich das Thema „Naturwerksteine“. Deshalb hatten sich der ISTE und der Deutsche Werkbund Baden-Württemberg e.V. zusammengetan und Architektinnen und Architekten aus dem ganzen Land nach Überlingen eingeladen.

Natürlich durfte eine Führung über die Ausstellung nicht fehlen, welche unter der Regie des Werkbundes stand. Immerhin beschränkt sich die Schau nicht nur auf Bereiche unmittelbar am Seeufer, die bis vor kurzem noch ein eher stiefmütterliches Dasein führten und abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit lagen, jetzt aber allgemeines Interesse finden. Die Landesgartenschau bezieht auch Sektoren der Überlinger Altstadt ein und lässt sie durch das Publikum neu entdecken. Für Architekten ein hochinteressantes und anregendes Themenfeld.

So manche und so mancher konnte insbesondere beim Vortrag von Dr. Wolfgang Werner Neues erfahren. Der Dipl.-Geologe und leitende Regierungsdirektor i.R. ist ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Naturwerkstein und einer der Autoren des Bandes „Naturwerksteine aus Baden-Württemberg“, der inzwischen als Standardwerk gilt. Er durchstreifte in seinem Referat die Landschaften Baden-Württembergs vom Odenwald bis zum Alpenvorland, vom Oberrheingraben bis auf die Höhen des Schwarzwalds und der Schwäbischen Alb und stellte die mannigfachen Gesteine vor, welche dieses Land prägen. Die durch Vulkane, Eiszeiten, Ozeane und 

tektonische Verschiebungen entstandenen Gesteine prägen ebenfalls als von Menschen gewonnene und gestaltete Naturwerksteine unsere Städte und Dörfer mit ihren Gebäuden, Straßen und Plätzen. Werner: „Naturwerksteine tragen so zu unser aller Kultur und Identität bei.“

Natürlich konnten die Gäste auch das erst kürzlich in Dienst gestellte GeoMobil des ISTE und der Initiative „KiWi-Kieswirtschaft im Dialog am Oberrhein“ näher kennenlernen. Dipl.-Geograph Dr. Andreas Megerle stellte diesen vielseitigen und ungewöhnlichen rollenden Botschafter in Sachen Geologie im Detail vor. Auf besonderes Interesse traf die Drehwand, an der im Sinne eines Memory-Spiels Fragen rund um mineralische Rohstoffe zu beantworten waren. Die richtigen Antworten versüßte Honig aus einem Kieswerk, den KiWi beigesteuert hatte.

6.8.2021 GeoMobil Premiere-Mitgliedseinsatz in Hartheim bei der Knobel-Bau Gruppe

Alles was man über Steine wissen muss

Das GeoMobil des Industrieverbandes Steine und Erden (ISTE) und der Kieswirtschaft am Oberrhein (KiWi) feierte seine Südbaden Premiere. Im Hartheimer Werk der Knobel-Bau Gruppe begrüßte Geschäftsführer Michael Knobel einen illustren Kreis unter Ihnen auch der Hartheimer Bürgermeister Stefan Ostermaier zu dieser Premiere.

Das GeoMobil ist ein PKW-Anhänger, der an den bekannten GeoKoffer und die GeoBox des Industrieverbandes Steine und Erden e.V. anknüpft. Es beinhaltet zum Beispiel eine Drehwand zur spielerischen Veranschaulichung von Themen rund um die Rohstoffgewinnung, -verwendung und Recycling. Zusätzlich werden durch vielfältiges, umweltdidaktisches Anschauungsmaterial weitere Themen wie Geologie, Biodiversität und Bautechnik mit aufgegriffen. Natürlich ist auch der GeoKoffer mit an Bord.

Das GeoMobil spricht verschiedenste Zielgruppen an – bei öffentlichen

Veranstaltungen, bei Tagen der offenen Tür unserer Mitgliedsunternehmen oder beim spannenden Geographie-Unterricht vor Ort in unseren Rohstoffgewinnungsstätten. Mit wenigen Handgriffen wird dabei aus dem ISTE-GeoMobil ein KiWi-GeoMobil – und umgekehrt.

Thomas Beißwenger, Hauptgeschäftsführer des ISTE, der zum ersten Südbaden Auftritt des GeoMobils eigens aus Stuttgart angereist war, fasste es passend zusammen: „Das GeoMobil ist ein fahrendes Klassenzimmer“.

7.7.2021 Vorstellung des GeoMobils beim Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit

Am 7.7.2021 hat sich der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit im Sonnenpark am See in Baltringen getroffen.

Inhaltlich ging es bei diesem Termin vor allem um die Ausrichtung der Social-Mediaarbeit des ISTE.

Es ergab sich jedoch ein weiterer Programmpunkt: Wenige Tage vor diesem Treffen wurde das GeoMobil fertiggestellt und die Mitglieder des Ausschusses konnten das fertige GeoMobil zum ersten Mal live begutachten. Nur ein paar Monate zuvor haben Sie über das Konzept sowie die Ausstattung des Mobils diskutiert und über die Auftragserteilung abgestimmt. 

Von der Umsetzung des damals präsentierten Konzepts waren die Teilnehmer durchweg begeistert. Sie wünschen dem GeoMobil sowie den Leihenden allzeit gute Fahrt, viele erfolgreiche Einsätze und interessierte Besucher.

2.7.2021 Das GeoMobil auf der Landesgartenschau in Überlingen

Erdgeschichte und Erdgeschichten

Auf der Landesgartenschau in Überlingen sorgte einen Tag später das GeoMobil ebenfalls für große Aufmerksamkeit. Insbesondere Dr. Andreas Megerle, Umweltpädagoge und Geologie-Experte, lockte viele Besucher des Spektakels am Ufer des Bodensees an durch seine Kombination aus Erdgeschichte und Erdgeschichten. Er wusste die heimischen Gesteine nicht nur entstehungsgeschichtlich zu erklären, sondern auch in ihren zahlreichen zivilisationshistorischen Bedeutungen zu beschreiben - vom Faustkeil und vom Feuerstein bis hin zum modernen Beton.

„Unsere Premierentournee war ein Besuch beim Volk und bei seinen Volksvertretern“, schmunzelt Thomas Beißwenger. „Dabei konnten wir persönliches Wiedersehen oder Kennenlernen kombinieren mit durchaus ernsten politischen Diskussionen.“ So seien in einer Gesprächsrunde mit dem Wahlkreisabgeordneten Martin Hahn (Bündnis 90 / Die Grünen) und ISTE-Vizepräsident Oliver Mohr durchaus auch der umstrittene Regionalplan Bodensee-Oberschwaben und die zahlreichen Proteste gegen ihn zur Sprache gekommen. Beißwenger: „Wir alle müssen uns auch mit unbequemen Wahrheiten auseinandersetzen. Dass wir dies an einem angenehmen Ort und zivilisiert tun können - auch dazu dient unser GeoMobil.“

1.7.2021 GeoMobil Premiere vor dem Stuttgarter Landtag

GeoMobil lockte Volk und Volksvertreter:innen - Präsentation vor dem Stuttgarter Landtag und auf der Landesgartenschau in Überlingen


Es war eine richtige Premierentournee, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Industrieverbandes Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) Anfang Juli unternahmen: In Stuttgart präsentierten sie das neue GeoMobil den Abgeordneten des Landtages, in Überlingen einen Tag später der Bevölkerung auf der Landesgartenschau. Bei beiden Gelegenheiten traf der mit geologischem Wissen vollgestopfte Spezial-Anhänger auf großes Interesse und viel Sympathie.

Staunende Politiker

„Es ist schon phänomenal, was unser neuer ISTE-Trailer bei den Menschen auslöst“, sagt dazu Thomas Beißwenger, Hauptgeschäftsführer des ISTE. Zusammen mit dem Präsidenten des Verbandes, Peter Röhm, und dem Vorsitzenden der Initiative „KiWi - Kieswirtschaft im Dialog am Oberrhein“, Thomas Peter, begrüßte er in Stuttgart zahlreiche Parlamentarierinnen und Parlamentarier vor dem Landtag. In Sitzungspausen schauten sie vorbei und ließen sich von Geschichte und Geschichten rund um das Thema Steine verzaubern. Und viele staunten auch angesichts der Fülle von Informationen auf doch begrenztem Raum.

Allen voran gab sich Landtagspräsidentin Muhterem Aras die Ehre. Aber auch Abgeordnete aller im baden-württembergischen Parlament vertretenen Parteien versuchten sich am Rohstoff-Memory, bei dem es unter anderem galt, thematische Kombinationen aus der Rohstoff-Industrie zu identifizieren. Etwa Amphibien, die sich in den Fahrspuren von Großmaschinen ansiedeln. Klingt nach „Natur auf Zeit“ und damit nach einem durchaus aktuellen politischen Thema.

 

„Wir setzen mit unserem GeoMobil durchaus Signale und vermitteln Botschaften“, sagt ISTE-Präsident Peter Röhm. „Aber sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch ihren Abgeordneten können mit Hilfe unserer Informationen dann sachlich nachvollziehen, dass es ohne heimische mineralische Rohstoffe nicht geht. Wir müssen also gemeinsam Wege und Kompromisse finden.“

Der KiWi-Vorsitzende Thomas Peter stimmt dem zu. „Rohstoffgewinnung ist angesichts der heutigen Siedlungsdichte und zahlreicher Nutzungskonflikte nur noch im Dialog mit der Bevölkerung möglich. Und dieser muss eben bewusst sein, wozu man Steine, Kies und Sand benötigt. Das ISTE-GeoMobil, welches ganz schnell auch zu einem KiWi-GeoMobil umfirmiert werden kann, leistet genau das: Hintergrundinformationen liefern an einem gemeinsamen Treffpunkt, der zum Gespräch einlädt.“

Gemeinsame Gespräch nach einer langen, durch Corona-Maßnahmen verordneten Zwangspause – man merkte, dass der persönliche Austausch und das Wiedersehen vor dem Landtag in Stuttgart ganz wichtige Rollen spielten.