(Ostfildern, 17.11.2011). Der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) rechnet allein in der Baustoffindustrie mit ca. 1.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen durch den Bau von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm. Dazu kommen weitere 4.200 Jobs, die die Landesvereinigung Bauwirtschaft in der Baubranche erwartet. Damit schafft das Bahnprojekt mehr als 5.000 neue Arbeitsplätze im Land. Darüber hinaus werden bereits bestehende Arbeitsplätze dauerhaft gesichert.
Selbst wenn Bauleistungen durch international tätige Bauunternehmen erbracht werden, sind diese auf Baustoffe aus der Region angewiesen. Kies und Sand, Naturstein, Zement sowie Beton werden regional und verbrauchsnah gewonnen, aufbereitet und geliefert. Baurestmassen aus den Baumaßnahmen werden in Abbaustätten der Region verfüllt und landschaftlich rekultiviert. Die Stoffe werden zu einem erheblichen Teil mit LKW und Schiffen sowie mit der Bahn transportiert. Vor allem der LKW-Transport im Schichtbetrieb ist personalintensiv.
