(Stuttgart, 20.10.2011) Qualität, Qualität und nochmals Qualität. Das ist und bleibt das Motto des Vereins Güteschutz Naturstein e.V., der vor 40 Jahren gegründet wurde. Er setzt sich für die Qualität und Verwendung von gebrochenem Naturstein ein. Das Jubiläum wurde am 20. Oktober 2011 mit einem Festprogramm in der Stuttgarter Liederhalle gefeiert.
„Die Natursteinindustrie war bereits nachhaltig, bevor der Begriff überhaupt erfun-den wurde" betonte der neue Vorsitzende der Güteorganisation, Peter Rombold in seiner Eröffnungsrede. Denn der heimische Muschel- und Jurakalkstein werde verbrauchsnah abgebaut und verarbeitet, was lange Transportwege spart und die Umwelt schont. Trotz der Fortschritte im Baustoffrecycling könne auch in Zukunft nicht auf Gesteinskörnungen aus Naturstein verzichtet werden, so Rombold.
40 Jahre Durchhaltevermögen und Überzeugungsarbeit
Ministerialdirigent Gert Klaiber überbrachte die Grüße der Landesregierung. Er versicherte den Gästen, dass auch die grün-rote Landesregierung noch Straßen baue. Es gehe vor allem um die Erhaltung des Infrastrukturnetzes und der Stra-ßenbau müsse ökologisch verträglich sein. Er mahnte, dass Nachhaltigkeit nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial sein müsse. Dieser Grund-satz müsse in die Verkehrspolitik entsprechend einfließen.
Er betonte, dass der Verwaltung der Austausch mit der Natursteinindustrie stets wichtig war. Bisher habe man immer wieder pragmatische Lösungen gemeinsam gesucht und gefunden. Die Arbeit des Güteschutzvereins stehe für 40 Jahre Durchhaltevermögen, Überzeugungsarbeit und Qualität. Klaiber bedankte sich deshalb für das Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit.
Wolfgang Paul, Vorsitzender der Fachgruppe Verkehrswege- und Tiefbau der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V., mahnte die Landesregierung, dass die be-reit gestellten Mittel bei weitem nicht ausreichten, um den eigenen Ansprüchen zu genügen. Er forderte den Verein auf, mit seinem „Pfund", nämlich der zuverlässig hohen Qualität der Baustoffe, nicht im Verborgenen zu wuchern.
40 Jahre Güteschutz bedeutet 40 Jahre Vertrauen
Stefan Schmidt-Weiß, Regionalvorsitzender Baden-Württemberg des Deutschen Asphaltverbandes e.V. hob in seiner Rede hervor, dass der Güteschutz für 40 Jah-re Vertrauen stehe. Er zitierte Robert Bosch, der erkannte: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen".
Schließlich erinnerte Professor Ulrich Hahn, Hauptgeschäftsführer des Bundes-verbands Mineralische Rohstoffe e.V. an die Wurzeln des Güteschutzes, die schon viel länger zurück liegen als 40 Jahre.
Zum Jubiläum hat der Geowissenschaftler Dr. Kurt Rentz eine Festschrift verfasst. Er war lange in der Natursteinindustrie tätig und hat viele „Stationen einer Erfolgs-geschichte" miterlebt. Sein Resümee und sein Motto für die Zukunft fasste er in die Worte Goethes:
"Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun."
Den feierlichen Abschluss unter eine gelungene Veranstaltung setzte der der Fest-vortrag von Professor Nicholas Conard von der Universität Tübingen. Er sprach über die Anfänge der Kunst und der Musik vor 40.000 Jahren. Professor Conard und sein Team machen immer wieder mit spektakulären archäologischen Funden in den Höhlen der Schwäbischen Alb auf sich aufmerksam. Neben der „Venus vom Hohle Fels" wurde zuletzt ein geschnitztes Mammut von den Tübinger Wissen-schaftlern gefunden.
Der Verein
Der Güteschutz Naturstein Baden-Württemberg e. V. kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Vorgängerorganisation „Güteschutz Mineralbeton" wurde bereits 1966 von 14 Unternehmen ins Leben gerufen. Der Güteschutz Naturstein wurde dann am 30.03.1971 gegründet. Ziel ist es, die Qualität und Verwendung von gebrochenem Natursteinmaterial im Bauwesen zu fördern. Dazu wurde viel in die Forschung investiert und Überzeugungsarbeit geleistet. Die Schotterindustrie wird die dadurch erreichte hohe Qualität bewahren und weiter entwickeln.
Heute produzieren die 57 Mitglieder des Güteschutzes Naturstein in ihren 78 Werken neben den üblichen Straßenbaustoffen überwiegend auch andere Qualitäts-baustoffe in einem Volumen von rd. 20 Millionen Tonnen pro Jahr.
Kontakt:
Sabine Keller
Dipl. Soz.-Wiss., Dipl.-Journ.
INDUSTRIEVERBAND STEINE UND ERDEN
BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.
Gerhard-Koch-Straße 2
73760 Ostfildern-Scharnhauser Park
Email: keller@iste.de
www.iste.de
„Die Natursteinindustrie war bereits nachhaltig, bevor der Begriff überhaupt erfun-den wurde" betonte der neue Vorsitzende der Güteorganisation, Peter Rombold in seiner Eröffnungsrede. Denn der heimische Muschel- und Jurakalkstein werde verbrauchsnah abgebaut und verarbeitet, was lange Transportwege spart und die Umwelt schont. Trotz der Fortschritte im Baustoffrecycling könne auch in Zukunft nicht auf Gesteinskörnungen aus Naturstein verzichtet werden, so Rombold.
40 Jahre Durchhaltevermögen und Überzeugungsarbeit
Ministerialdirigent Gert Klaiber überbrachte die Grüße der Landesregierung. Er versicherte den Gästen, dass auch die grün-rote Landesregierung noch Straßen baue. Es gehe vor allem um die Erhaltung des Infrastrukturnetzes und der Stra-ßenbau müsse ökologisch verträglich sein. Er mahnte, dass Nachhaltigkeit nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial sein müsse. Dieser Grund-satz müsse in die Verkehrspolitik entsprechend einfließen.
Er betonte, dass der Verwaltung der Austausch mit der Natursteinindustrie stets wichtig war. Bisher habe man immer wieder pragmatische Lösungen gemeinsam gesucht und gefunden. Die Arbeit des Güteschutzvereins stehe für 40 Jahre Durchhaltevermögen, Überzeugungsarbeit und Qualität. Klaiber bedankte sich deshalb für das Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit.
Wolfgang Paul, Vorsitzender der Fachgruppe Verkehrswege- und Tiefbau der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V., mahnte die Landesregierung, dass die be-reit gestellten Mittel bei weitem nicht ausreichten, um den eigenen Ansprüchen zu genügen. Er forderte den Verein auf, mit seinem „Pfund", nämlich der zuverlässig hohen Qualität der Baustoffe, nicht im Verborgenen zu wuchern.
40 Jahre Güteschutz bedeutet 40 Jahre Vertrauen
Stefan Schmidt-Weiß, Regionalvorsitzender Baden-Württemberg des Deutschen Asphaltverbandes e.V. hob in seiner Rede hervor, dass der Güteschutz für 40 Jah-re Vertrauen stehe. Er zitierte Robert Bosch, der erkannte: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen".
Schließlich erinnerte Professor Ulrich Hahn, Hauptgeschäftsführer des Bundes-verbands Mineralische Rohstoffe e.V. an die Wurzeln des Güteschutzes, die schon viel länger zurück liegen als 40 Jahre.
Zum Jubiläum hat der Geowissenschaftler Dr. Kurt Rentz eine Festschrift verfasst. Er war lange in der Natursteinindustrie tätig und hat viele „Stationen einer Erfolgs-geschichte" miterlebt. Sein Resümee und sein Motto für die Zukunft fasste er in die Worte Goethes:
"Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun."
Den feierlichen Abschluss unter eine gelungene Veranstaltung setzte der der Fest-vortrag von Professor Nicholas Conard von der Universität Tübingen. Er sprach über die Anfänge der Kunst und der Musik vor 40.000 Jahren. Professor Conard und sein Team machen immer wieder mit spektakulären archäologischen Funden in den Höhlen der Schwäbischen Alb auf sich aufmerksam. Neben der „Venus vom Hohle Fels" wurde zuletzt ein geschnitztes Mammut von den Tübinger Wissen-schaftlern gefunden.
Der Verein
Der Güteschutz Naturstein Baden-Württemberg e. V. kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Vorgängerorganisation „Güteschutz Mineralbeton" wurde bereits 1966 von 14 Unternehmen ins Leben gerufen. Der Güteschutz Naturstein wurde dann am 30.03.1971 gegründet. Ziel ist es, die Qualität und Verwendung von gebrochenem Natursteinmaterial im Bauwesen zu fördern. Dazu wurde viel in die Forschung investiert und Überzeugungsarbeit geleistet. Die Schotterindustrie wird die dadurch erreichte hohe Qualität bewahren und weiter entwickeln.
Heute produzieren die 57 Mitglieder des Güteschutzes Naturstein in ihren 78 Werken neben den üblichen Straßenbaustoffen überwiegend auch andere Qualitäts-baustoffe in einem Volumen von rd. 20 Millionen Tonnen pro Jahr.
Kontakt:
Sabine Keller
Dipl. Soz.-Wiss., Dipl.-Journ.
INDUSTRIEVERBAND STEINE UND ERDEN
BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.
Gerhard-Koch-Straße 2
73760 Ostfildern-Scharnhauser Park
Email: keller@iste.de
www.iste.de

