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Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der stellv. Ministerpräsident Thomas Strobl eröffnen die 54. Stallwächterparty in der Landesvertretung in Berlin

ISTE auf der Stallwächterparty 2017

Steine und Erden-Industrie als Wegbereiter für Mobilität
Netzwerken auf dem Sommerfest der baden-württembergischen Landesregierung

Berlin, 6.7.2017: 200 Jahre seit der Erfindung des Fahrrades durch Karl Drais - ein treffliches Thema für das diesjährige Sommerfest der baden-württembergischen Landesregierung, die Stallwächterparty. „Tradition trifft Vision" hieß denn auch das Motto in Stuttgarts Landesvertretung in Berlin; auf dem Fest trafen sich auch diesmal wieder über tausend Gäste aus Landes- und Bundespolitik, Wirtschaft, Verwaltung, Gesellschaft und Medien. Zum dritten Mal nahm der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) an der Stallwächterparty teil. Er präsentierte sich passend zu Anlass und Motto des Festes als Wegbereiter für Mobilität.

Sie haben sich um das leibliche Wohl gekümmert am Pavillon des ISTE: Spitzenkoch Peter Winterhalter (rechts) mit seinen Mitarbeitern von der Oberen Metzgerei in Elzach sowie Lehrinnen und Azubis der Gewerblichen Schulen im Hoppelau in Stuttgart. Unter den Auszubildenden waren diesmal auch drei Flüchtlinge aus Afghanistan, Gambia und dem Irak. Sie alle verwöhnten die über tausend Gäste mit Fleisch, Fisch und Weinen aus heimischen Abbaustätten.

Zusammen mit der Fleischerinnung des Landes, dem Spitzenkoch und Caterer Peter Winterhalter sowie Auszubildenden und Lehrerinnen der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau aus Stuttgart lockte der ISTE wieder mit gastronomischen Spezialitäten. „Eine ganze Reihe von Mitgliedsunternehmen haben Kulinarisches beigesteuert aus ihren rekultivierten Abbaustätten. Sie alle machten deutlich: Rekultivierung schmeckt!" ISTE-Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger ist mit der Bilanz des diesjährigen Auftritts seines Verbandes sehr zufrieden: „Fisch, Fleisch und Wein aus ehemaligen Baggerseen und Steinbrüchen lockten nicht nur wieder viele Gäste in die schönste Ecke des Gartens. Sie sorgten bei vielen auch für Aha-Erlebnisse. Da hat so mancher etwas dazu gelernt, auch so mancher Politiker..."

Süße Verführung… Hier lockt der Präsident selbst! Mit zwei Gläschen Honig aus einem heimischen Steinbruch verführt ISTE-Präsident Peter Röhm (l.) Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.) und seinen Stellvertreter, Innenminister Thomas Strobel (Mitte), zum small talk. Gleichzeitig lädt er die beiden an den Pavillon des Verbandes ein. Zumindest im Falle des Regierungschefs erfolgreich…

ISTE-Präsident Peter Röhm freute sich mit seinem Team über die Besuche zahlreicher Landespolitiker am ISTE-Stand, ganz besonders aber über den des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann: „Nach zwei vergeblichen Anläufen in den Vorjahren ist es uns nun gelungen, unseren Stuttgarter Regierungschef bei der heimischen Steine- und Erden-Industrie zu Gast zu haben. Und der ließ sich nicht nur in seiner dienstlichen Rolle als Landesvater informieren, sondern auch in seiner privaten als Großvater." Röhm spielt auf das kleine Pixi-Kinderbuch „Ben und Lea entdecken was Steine können" an, welches auf Initiative des ISTE-Mitgliedsunternehmers Michael Knobel und unterstützt durch den Bundesverband Mineralische Rohstoffe nun aufgelegt wurde. Ministerpräsident Kretschmann ließ es sich ausführlich erklären.

Gruppenbild mit Ministerpräsident – in diesem Jahr schaute der Landesvater einmal persönlich am Pavillon des ISTE vorbei. Zu späterer Stunde und sichtlich entspannt ließ sich Winfried Kretschmann (Mitte) die Vorzüge heimischer Rohstoffe erklären, bei einem guten Glas Wein aus dem Isteiner Kalksteinbruch. Über seinen Besuch freuten sich ganz besonders ISTE-Präsident Peter Röhm (5.v.l.), sein Stellvertreter Peter Rombold (5.v.r.) und ISTE-Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger (l.).

Der Regierungschef war sicherlich der ranghöchste Gast im ISTE-Pavillon. Außer ihm konnte der ISTE aber auch weitere Mitglieder der Landesregierung begrüßen, etwa Staatssekretärin Katrin Schütz (CDU, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau), Staatssekretär Dr. Andre Baumann (Grüne, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft), Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL (CDU, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) sowie Staatssekretär Volker Ratzmann (Grüne, Bevollmächtigter des Landes BW beim Bund).

Auch eine ganze Reihe von Parlamentarierinnen und Parlamentarier schauten vorbei: Josha Frey MdL (Grüne), Michael Donth MdB (CDU), Michael Theurer MdEP (FDP), Manuel Hagel MdL (CDU-Generalsekretär BW), Andreas Schwarz MdL (Grüne) und Kerstin Andrae MdB (Grüne). Und die Landesparteispitze der Grünen gab sich auch die Ehre: Dr. Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand. Sie alle genossen die Gastfreundschaft des ISTE an dessen Stand.

Der ISTE-Pavillon - Treffpunkt für prominente und weniger prominente Gäste. Hier stößt die ISTE-Führung mit Umwelt-Staatssekretär Dr. Andre Baumann (3.v.r.) und Andreas Schwarz MdL an. Den Rahmen bilden Sophia Röhm (l.) und ihre Schwester Teresa Amalie (r.).

Zu anderen Politikerinnen und Politiker knüpfte ISTE-Präsident Peter Röhm den Kontakt selber. Er netzwerkte aktiv, immer ein Gläschen Honig aus dem Steinbruch des ISTE-Mitgliedunternehmens Sämann in Illingen in der Hand. Solche Kostproben nahmen unter anderem gerne Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne), Innenminister Thomas Strobel (CDU), der ehemalige Finanzminister Dr. Nils Schmid (SPD) oder der Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie, Matthias Wissmann, entgegen. Natürlich immer mit den dazugehörigen Erläuterungen über Sinn und Zweck von Rekultivierungen und Renaturierungen und die besondere Rolle mittelständischer Rohstoffunternehmen. Röhm schien diese Art des Kontaktsuchens sichtlich zu gefallen: „Man kann solche persönlichen Kontakte gar nicht hoch genug einschätzen", resümiert er. „In einer so lockeren und offenen Atmosphäre wie bei der jährlichen Stallwächterparty trifft man hochrangige Politiker und Wirtschaftsführer nur selten. Das nützt beim nächsten Wiedersehen..."

Wer hat’s erfunden? Das Fahrrad? Karl Drais, hier 200 Jahre nach seiner Innovation rechtzeitig zur Stallwächterparty 2017 reinkarniert… Darauf stoßen mit ihm an: ISTE-Präsident Peter Röhm (l.), der Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Prof. Dr. Ralph Watzel (2.v.l.), und ISTE-Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger.

Auch Thomas Beißwenger ist mit diesem dritten Auftritt des ISTE auf dem Sommerfest der baden-württembergischen Landesregierung vollauf zufrieden: „Zu solch einer Veranstaltung wird man gebeten, dafür kann man sich nicht bewerben. Und solch eine Veranstaltung lässt sich auch nur im Team bewältigen. Da sind die zahlreichen Mitarbeiter des ISTE zu nennen, vor allem aber auch die Sponsoren, die uns materiell und finanziell unterstützen." In diesem Jahr hatte Holcim Süddeutschland die Rolle des Premium Sponsors übernommen. Aber auch weitere ISTE-Mitgliedsfirmen beteiligten sich, etwa die Hermann Peter KG, die Sämann Stein- und Kieswerke oder die Röhm Kies GmbH & Co KG. Sie alle versorgten das hervorragende Buffet mit Fisch und Fleisch aus ihren Abbaustätten. Das Kalkwerk Istein der Lhoist-Gruppe steuerte wie immer die Weine bei. „Steinschmecker-Spezialiäten" und „Rekultivierung schmeckt!" - so lauteten die Motti 2017.

Die Steine- und Erden-Branche macht mobil! Im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie schafft die Voraussetzungen für Straßen, Schienen- und auch Fahrradwege. Staatssekretär Volker Ratzmann, Bevollmächtigter der baden-württembergischen Landesregierung beim Bund und somit Hausherr der Landesvertretung in Berlin, ließ es sich erklären von ISTE-Präsident Peter Röhm (r.) und Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger (l.). Sie erläuterten ihm auch den GeoKoffer und zeigten ihm, was sonst noch so in Abbaustätten wächst und gedeiht…

Natürlich durfte auf dieser 54. Stallwächterparty auch der GeoKoffer nicht fehlen. Wie in den Vorjahren stand ein Exemplar zur Verlosung an - viele Gäste nutzten die Gelegenheit und beteiligten sich. Allerdings nicht, um im Falle eines Gewinns den Koffer selbst zu behalten. Er soll in jedem Fall an eine Bildungseinrichtung gehen. Der Gewinner darf eben nur entscheiden, an welche.

Aber auch wenn es bei den meisten nichts werden sollte mit einem gewonnenen GeoKoffer - ein Gläschen Honig aus dem Muschelkalkbruch der ISTE-Mitgliedsfirma Sämann und ein Fläschchen Isteiner Gutedel konnte jeder mit nach Hause nehmen. Um sich daran zu erinnern, wie gut Nachhaltigkeit und Rekultivierungen in der Rohstoffindustrie schmecken können...

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